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Im ersten Teil der dreiteiligen Artikelserie habe ich mich mit der Motivation und der Zielsetzung beschäftigt.
Heute geht es um das Training und der Planung des Ganzen.
Ob Sie eine Alternative zum stressigen Berufsleben suchen, körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen lindern möchten oder gezielt abnehmen wollen – Sport und Bewegung helfen Ihnen dabei. Garantiert.
Wie Ihr Training nun im Detail aussieht entscheiden Sie selbst.
Sie können sich mit Fußball, Schwimmen oder Karate fit halten. Sie können 3x die Woche laufen gehen oder ein Fitnessstudio besuchen. Für den Anfang ist es vollkommen egal, WAS Sie machen, wichtig ist, DASS Sie es machen!
Können Sie Spaß und Leidenschaft entfachen, haben Sie eine gute Grundlage für den persönlichen Fitness-Erfolg.
Kontinuität und Regelmäßigkeit
2-3x/Woche sollte ein Training stattfinden. Erst dann reagiert der Körper auch mit entsprechender Anpassung. Eine Trainingseinheit kann 20-90 Minuten dauern – kürzer sollte es nicht sein und länger ist nicht notwendig. Bieten Sie zu geringe oder unregelmäßige Belastung, kommt die Verbesserung zum Erliegen. Wie bereits in 8 einfache Prinzipien geschrieben, ist stetige Leistungssteigerung wichtig und notwendig.
Durch die Allgemeingültigkeit dieser Trainingsprinzipien, stellt sich für mich immer die Frage: Sind dann alle Sportarten dafür geeignet?
An erster Stelle kommt es natürlich auf die persönliche Zielsetzung an. Allerdings sollte Fitnesstraining eine Grundlage spielen, worauf andere Sportarten dann super aufbauen können.
Ihr Tennisspiel kann deutlich besser werden, wenn Schulter und Bauchbereich gezielt trainiert werden. Ballsportarten laufen besser, wenn Gelenke, Bänder und Sehnen mehr Stabilität und Sicherheit, durch umliegende Muskulatur erhalten.
Und beim Golf ist es nicht unüblich durch Rumpfstabilisierung ein besseres Handicap zu erlangen.
Fitnesstraining bietet Ihnen alles was Sie benötigen, um Sportarten wie Fußball, Tennis oder Schwimmen besser auszuüben. Und damit folgen Sie dem Grundgedanken der Fitnessbewegung: Leistungssteigerung!
Erfolgsorientiertes Arbeiten muss planbar, anpassungsfähig und immer erweiterbar sein. Genauso wie im Berufsleben…D.h., einfach irgendetwas zu machen und zu glauben: “Das ist es jetzt, mehr muss ich ja nicht machen.” wird mit der Zeit keine Erfolge mehr bringen.
Monotonie stellt sich ein und der anfängliche Fortschritt stockt.
Biete ich meinem Körper immer die gleiche Belastung, dann passt er sich sehr schnell daran an – das dauert ca. 4-6 Wochen.
Ich kann also schon nach 12 Trainingseinheiten (3x/Woche Sport) eine Stagnation erfahren. Sofern ich nicht mit sinnvollen und regelmäßigen Veränderungen den Körper neue Impulse abverlange, erreiche ich ein Plateau schneller als mir lieb ist.
Also laufen Sie nicht immer die gleiche Strecke mit gleichbleibender Geschwindigkeit, benutzen immer das gleiche Gewicht oder betätigen sich immer im gleichen Sportverein.
Abwechslung ist das Salz in der Suppe – schmecken Sie das Training gut ab
Ich persönlich möchte mich in meinem Körper wohl fühlen und nicht nach der vierten Treppenstufe kollabierend auf dem Boden liegen, weil ich so unfit bin…ich will zu mindestens die Zehnte schaffen ![]()
Leistungsfähig zu sein ist und wird immer wichtiger. Wir müssen immer mehr leisten und werden leider nicht jünger.
Je früher Sie damit anfangen, sportlich aktiv zu sein, umso fitter und leistungsfähiger sind Sie für den Alltag gewappnet.
Mit Fitnesstraining bieten wir unserem Körper eine gezielte und abwechslungsreiche Belastung.
Das größte Problem heut zu Tage ist:
Wir sitzen viel rum, sind gestresst oder belasten uns falsch. Folglich verkrampft der Körper und es kommt zum Abbau wichtiger Stütz-& Haltungsmuskulatur.
Die folgenden Probleme hat bestimmt jeder schon einmal verspürt:
- Rückenschmerzen
- Verspannungen im Nacken
- Gewichtszunahme
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit/Lethargie
- häufig erkältet
Rückenschmerzen können durch Fußball nicht unbedingt minimiert werden und Knieprobleme können durch unbewusste Bewegungen (die meisten Ballsportarten bestehen daraus) schlimmer werden.
Mein persönliches Ziel lautete:
[lightgrey_box] Ich möchte mehr Power und Kraft haben, mich wieder fitter fühlen. Mein eigenes Wohlbefinden werde ich steigern, in dem ich mindestens 3 Std./Woche Sport mache. [/lightgrey_box]
Ich bin Freiberufler mit 3 verschiedenen Projekten, die eine gesamt wöchentliche Arbeitszeit von 50-60 Std. erfordern. Es ist nicht selten der Fall, dass ich ein 11 Std. Tag habe und auch am Wochenende arbeite.
Aber woran scheitern die sportlichen Aktivitätsversuche?
Bei mir liegt es an dem persönlichen Zeitmanagement das nicht immer optimal konzipiert ist. Aber auch an unvorhersehbaren Terminen oder Terminabsagen.
Ebenso kann ich vorhandene Arbeit nicht immer nur vor mir herschieben – die muss auch gemacht werden. Das Privatleben ist auch nicht zu vernachlässigen – das gäbe nur unnötigen Ärger.
Was habe ich also für Möglichkeiten?
- 1. in einen Verein eintreten
- 2. in einem Fitnessstudio anmelden
- 3. selbstständig Sport machen
Mit Bedacht wählen
Mhh, in einem Verein war ich zuletzt mit 19 Jahren. Jetzt mit 29, ist ein Verein zu unflexibel. Ich kann nicht immer garantieren, dass ich dort auch hingehen kann, wenn Training ist. Mal davon abgesehen, Vereinssport lebt von 5-16 Jährigen und 55+ Mitgliedern. Vereinssport ist weniger leistungsorientiert, es sei denn, man kann damit Geld verdienen (Amateur/Profi). Darauf möchte ich hier aber nicht näher eingehen.
In einem Studio bin ich bereits angemeldet. Der größte Störfaktor ist für mich aber die Tatsache, dass ich den Gang zum Sportstudio nach der Arbeit nieeeee alleine mache – sondern viele andere die gleiche Idee hatten. Somit ist oft Nummern ziehen bei den Geräten angesagt und mit dem daraus resultierenden Warten, arbeitet man nicht effektiv.
Wenn Sie es persönlich schaffen, 3x/Woche in einen Verein zugehen und Ihnen das Warten auf ein Gerät nicht stört, dann machen Sie es weiter.
Dem Aspekt der kontinuierlichen Verbesserung können Sie damit aber langfristig nicht gerecht werden.
Ich werde mein Training so aufbauen, dass ich Trainingseinheiten im Studio aber auch außerhalb eines Studios durchführe.
So bleibt mir die Flexibilität bewahrt und ich entscheide
- was ich machen
- wann ich es mache und
- wo ich es mache
Ausreden waren gestern
Durch meine Arbeit als Personal-Fitness-Trainer habe ich schon sehr viele Menschen kennenlernen dürfen. Wie ich bei mir, ab und an, selbst merke, sind Ausreden gerne an erster Stelle, warum es ausgerechnet HEUTE NICHT zum Sport gehen kann.
Ausreden zeigen allerding, dass einem das Ziel, welches man sich gesetzt hat, noch nicht so wichtig ist. Es gilt also hier, die Zielsetzung zu überdenken und Abänderungen zu erarbeiten. Denken Sie immer dran, Sie machen Sport nicht für irgendjemanden – Sie machen Sport allein für sich selbst und Ihre Gesundheit!!
Ein kleines Rechenbeispiel soll zeigen, dass wirklich jeder Mensch, egal wie beschäftigt er ist, Sport in sein Leben einbauen kann und sollte.
Ein Tag hat 24 Stunden, 7 Tage haben 168 Stunden.
Wenn ich jetzt 7 Tage die Woche 12 Stunden/Tag arbeiten und 8 Stunden/Nacht schlafen würde, habe ich pro Tag noch 4 Stunden zur Verfügung etwas für mich und sogar etwas mit meiner Familie/Freund(in) zu machen.
Und das ist gerade eine Extrembeispiel – also sollten wir aufhören uns was vor zumachen und endlich mit dem Sport beginnen!
Fazit:
Sport ist wichtig für den Körper, aber auch für die Psyche. Mit Sport können wir Stress abbauen, Rückenbeschwerden minimieren und unser Immunsystem stärken. Die Form Fitnesstraining bietet die wohl flexibelste Art der sportlichen Betätigung. Wir können hiermit gezielte Schwächen trainieren oder auch eine andere Sportart besser bewerkstelligen. Ein rundum-sorglos-Paket ist es vielleicht nicht, aber eine verdammt gute Grundlage für die körperliche Fitness.
Warum sind Sie der Meinung, sollten Sie Sport treiben? Wie oft machen Sie Sport in der Woche? Teilen Sie mir Ihre Erfahrung mit.
Bei Problemen, Fragen oder Anregungen stehen ich Ihnen gerne zur Verfügung.
~Thomas

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